Umwelt-Fussabdrücke der Schweiz: Entwicklung zwischen 2000 und 2023
Die neue Studie im Auftrag des BAFU zu den Umwelt-Fussabdrücken der Schweiz von 2000 bis 2023 zeigt: Die Gesamtumweltbelastung ist seit 2000 um rund einen Fünftel pro Person gesunken. Absolut betrachtet ist sie jedoch über den Betrachtungszeitraum weitgehend gleichgeblieben.
Um die Fortschritte der Schweiz auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Wirtschaft messen zu können, ist es wichtig, die konsumbedingte Umweltbelastung (nachfolgend «Fussabdrücke») zu kennen. Diese Perspektive ist besonders zentral für eine offene Volkswirtschaft wie die Schweiz, die über einen begrenzten Binnenmarkt verfügt und stark globalisiert ist. Sie geht von den in der Schweiz nachgefragten Endprodukten aus und rechnet der Schweiz die Umweltbelastungen zu, die durch ihre Endnachfrage weltweit verursacht werden. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der nachgefragten Endprodukte einbezogen.
Das Ziel der vorliegenden Studie war es deshalb, eine möglichst aktuelle Zeitreihe ausgewählter Umweltfussabdrücke für die Schweiz unter Berücksichtigung der gesamten Lieferkette zu modellieren, auszuwerten und zu interpretieren. Zudem wurden die Umweltauswirkungen auf die wichtigsten Nachfragebereiche aufgeschlüsselt.
Die Entwicklung der Fussabdrücke wurde mit aktuellen Erkenntnissen zu ökologischen Belastbarkeitsgrenzen sowie zu Umweltzielen der Schweiz verglichen, um den Handlungsbedarf aus der Fussabdruckperspektive aufzuzeigen.

